Ab Herbst: Rauchverbot auch in Discos!!!!!!
Verfasst: 23.02.2007, 19:48
Hannover (dpa) - Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben sich auf ein grundsätzliches Rauchverbot in Gaststätten geeinigt. Das teilte Niedersachsens Sozialministerin Mechthild Ross- Luttmann (CDU) nach dem Treffen am Freitag in Hannover mit.
Es sollen aber Ausnahmeregelungen für komplett abgetrennte Raucherzimmer möglich sein. Zudem hätten sich Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen weitere Ausnahmeregelungen vorbehalten.
In Schulen und Kindertagesstätten, Theatern, Kinos und Museen, Krankenhäusern und Pflegeheimen, in Discotheken sowie Verwaltungseinrichtungen von Ländern und Kommunen soll das Rauchen generell verboten werden. Ausnahmen seien nur zulässig, wenn "konzeptionelle oder therapeutische Gründe" dies rechtfertigten, heißt es in dem Beschluss der Ministerkonferenz. Solche Ausnahmen könnte es zum Beispiel in Alten- und Pflegeheimen geben. Die Beschlüsse der Bund-Länder-Arbeitsgruppe sollen als Grundlage für die Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz am 22. März in Berlin dienen.
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) begrüßte die gemeinsame Linie der 16 Länder. "Ich glaube, dass der Gesundheitsschutz damit einen entscheidenden Schritt nach vorne macht", sagte Schmidt. Nach der Entscheidung der Gesundheitsminister rechne sie damit, dass es, wie in anderen öffentlichen Einrichtungen, bald auch im Deutschen Bundestag ein Rauchverbot geben werde. Dafür sei jedoch nicht die Bundesregierung zuständig, betonte Schmidt.
Bundesverbraucherminister Horst Seehofer (CSU) sprach von einem "überfälligen Schritt" und einem "Quantensprung für den Gesundheitsschutz in Deutschland". Er kündigte außerdem an, das Bundeskabinett werde am kommenden Mittwoch ein Rauchverbot für öffentliche Verkehrsmittel und Einrichtungen des Bundes beschließen.
Die meisten Bürger würden sich an Rauchverbote halten, zeigte sich Seehofer überzeugt. Andernfalls müssten sie mit Sanktionen rechnen. "Ein Verbot ohne öffentliche Sanktionen würde ein Spielball der Kabarettisten", sagte Seehofer. Die Entscheidung der Minister werde "meinungsbildend" wirken.
Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) verteidigte den niedersächsischen Sonderweg. Dieser sieht eine Ausnahmeregelung für spezielle Raucherlokale vor, die mit einem "R" gekennzeichnet werden müssen. Er setze an diesem Punkt auf die Eigenverantwortung der Gastwirte, sagte Wulff. "Dann haben es auch die Kunden im Griff, ob sie die Gaststätte aufsuchen oder nicht."
Es sollen aber Ausnahmeregelungen für komplett abgetrennte Raucherzimmer möglich sein. Zudem hätten sich Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen weitere Ausnahmeregelungen vorbehalten.
In Schulen und Kindertagesstätten, Theatern, Kinos und Museen, Krankenhäusern und Pflegeheimen, in Discotheken sowie Verwaltungseinrichtungen von Ländern und Kommunen soll das Rauchen generell verboten werden. Ausnahmen seien nur zulässig, wenn "konzeptionelle oder therapeutische Gründe" dies rechtfertigten, heißt es in dem Beschluss der Ministerkonferenz. Solche Ausnahmen könnte es zum Beispiel in Alten- und Pflegeheimen geben. Die Beschlüsse der Bund-Länder-Arbeitsgruppe sollen als Grundlage für die Entscheidung der Ministerpräsidentenkonferenz am 22. März in Berlin dienen.
Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD) begrüßte die gemeinsame Linie der 16 Länder. "Ich glaube, dass der Gesundheitsschutz damit einen entscheidenden Schritt nach vorne macht", sagte Schmidt. Nach der Entscheidung der Gesundheitsminister rechne sie damit, dass es, wie in anderen öffentlichen Einrichtungen, bald auch im Deutschen Bundestag ein Rauchverbot geben werde. Dafür sei jedoch nicht die Bundesregierung zuständig, betonte Schmidt.
Bundesverbraucherminister Horst Seehofer (CSU) sprach von einem "überfälligen Schritt" und einem "Quantensprung für den Gesundheitsschutz in Deutschland". Er kündigte außerdem an, das Bundeskabinett werde am kommenden Mittwoch ein Rauchverbot für öffentliche Verkehrsmittel und Einrichtungen des Bundes beschließen.
Die meisten Bürger würden sich an Rauchverbote halten, zeigte sich Seehofer überzeugt. Andernfalls müssten sie mit Sanktionen rechnen. "Ein Verbot ohne öffentliche Sanktionen würde ein Spielball der Kabarettisten", sagte Seehofer. Die Entscheidung der Minister werde "meinungsbildend" wirken.
Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) verteidigte den niedersächsischen Sonderweg. Dieser sieht eine Ausnahmeregelung für spezielle Raucherlokale vor, die mit einem "R" gekennzeichnet werden müssen. Er setze an diesem Punkt auf die Eigenverantwortung der Gastwirte, sagte Wulff. "Dann haben es auch die Kunden im Griff, ob sie die Gaststätte aufsuchen oder nicht."


!!! Bei sowas krieg ich echt n Kackreiz hoch 19 und könnte wer weiss noch wieviel schreiben, aber ich denke dass das schon reicht...